Sanierung der Glocken der Kaufmannskirche

Stand November 2013:

Unser Geläut, bestehend aus drei historischen Glocken, muss von Grund auf instand gesetzt werden. Seit Ende 2009 ertönt deshalb nur noch eine Glocke. Der Sanierungsbedarf wird mit 32.000 Euro angegeben. Ein Angebot für die Sanierung liegt vor. Dafür muss die Gemeinde überwiegend Eigenmittel aufbringen. Seit dem Jahr 2010 sind 11.017 Euro an Spenden zusammen gekommen. Der Gemeindekirchenrat hat sich um die Aufstockung durch weitere Mittel bemüht, so dass gegenwärtig reichlich 18.000 Euro für das Vorhaben bereit stehen. Damit zeigt das "Barometer" unseres Glockenkontos einen aktuellen Stand von 56 % an.  Das reicht aus, um in einem ersten Abschnitt mit der Instandsetzung zu beginnen. Wir werden zu gegebener Zeit weiter informieren.

Stand März 2014:

Noch läutet in unserer Kirche nur eine Glocke im Nordturm. Doch wir werden uns in absehbarer Zeit wieder an einem vollen Geläut erfreuen können; vorausgesetzt, dass der GKR dem vorliegenden Kostenangebot zustimmt, wird in Abstimmung mit dem GLockensachverständigen der EKM die Fa. Beck, Kölleda ( die auch bisher unsere Glockenwartung durchführt), mit den Arbeiten beginnen. Zuerst werden beide Glocken im Südturm ausgebaut und die kleine Glocke, deren Haube im oberen Bereich einen Riss aufweist, muss innerhalb des Turmes nach unten gebracht werden. Unsere "kleine Gloriosa" wird dann nach Nördlingen zum Schweißen transportiert, die Glockenverabschiedung könnte vielleicht mit einer kleinen Feier verbunden sein. Es erfolgen dann erforderliche Sanierungen und Veränderungen am Glockenstuhl, Einbau neuer Holzjoche für die Glocken sowie Installation einer modernen Läuteanlage, die einen "Sanftanlauf" ermöglicht.  Am Schluss muss natürlich die kleine Glocke zurück in den Turm zur Glockenstube transportiert werden, und schließlich kommen beide Glocken an ihren alten Platz im sanierten Glockenstuhl. Der Transport der kleinen Glocke im Turm nach unten und zurück ist eine komplizierte Angelegenheit, für die wir gutes Gelingen wünschen.
Wir danken für die finanzielle Unterstützung der Sparkassenstiftung von 2.000,- €, der EKM in Höhe von 1.000,- € und besonders allen Spendern, die in den Glockenfonds bis jetzt eingezahlt haben. Bei einem korrigierten Gesamtumfang der Leistungen von 25.000,- € und einem derzeit im Glockenfonds angesammelten Betrag von 17.699,- €, wobei einige erforderliche Ausgaben bereits abgezogen sind, freuen wir uns natürlich über jede weitere Spende.

Stand 30. April 2014:

Heute wurde die 419 Kg schwere kleine Glocke aus dem Südturm abgenommen und zum Schweißen des in ihr enthaltenen Risses zum Glockenschweißwerk Hans Lachenmeyer nach Nördlingen abtransportiert. Dort ist seinerzeit auch der entsprechende Schaden an der großen Gloriosa im Mariendom behoben worden. Während der Reparatur werden im Turm die oben genannten Arbeiten durch die Fa. Beck aus Kölleda ausgeführt. Die Andacht hielt Pfarrer i. R. Thomas M. Austel unter Motto "Eine kleine Andacht", die bewusst auf die Serenade "Eine kleine Nachtmusik" von Wolfgang Amadeus Mozart Bezug nahm (bitte klicken!).

Stand November 2014:

Nachdem wir uns lange Zeit mit dem Läuten nur einer Glocke begnügen  mussten, sind die Arbeiten nun so weit vorangekommen, dass vom Chef der Fa.  Beck, Kölleda, in Aussicht gestellt wurde, die zweite Glocke (mittlere  Glocke im Südturm) möglichst zum 1. Advent wieder in Betrieb zu nehmen. Die Zimmererarbeiten am Glockenstuhl sind im Wesentlichen abgeschlossen,  als nächstes werden die neuen Holzjoche, an denen dann die Glocken  aufgehängt werden, eingebaut und die Läuteanlagen mit der dazugehörigen  Elektrik installiert, so dass dann die mittlere Glocke montiert werden kann. Für die kleine Glocke, deren Riss aufwendig in Nördlingen geschweißt  werden musste, wurde uns angeboten, die Glocke im Bereich der  geschweißten Stelle ziselieren zu lassen, d.h. dass die durch die  Schweißnaht verloren gegangenen Buchstaben und Zier wieder kunstfertig  herausgearbeitet werden. Diese Arbeiten sollen von Studierenden der FH Erfurt unter Anleitung  eines Professors für Metallrestaurierung noch im November (mit geringem  Kostenaufwand) in der Werkstatt Kölleda ausgeführt werden. Dadurch verzögern sich zwar der Rücktransport und die Montage der kleinen Glocke, aber es werden dann kaum noch sichtbare Spuren des  Eingriffs an der Glocke erkennbar sein. Wir können uns freuen, dass wir bald wieder den Klang aller drei Glocken  der Kaufmannskirche erleben können. Es bleibt dann noch die Sanierung der großen Glocke im Nordturm (einschließlich neuem Holzjoch und moderner Läuteanlage), sodass wir zur  Absicherung der erforderlichen Eigenmittel weiter um Spenden für die  Glocken der Kaufmannskirche bitten. Der aktuelle Stand des Glockenfonds liegt bei 20.000 €.

Stand 21. Dezember 2014:

Mit großer Freude konnte die Gemeinde heute am 4. Advent erstmals wieder das volle Geläut hören. Damit ist wieder in wichtiger Schritt bei der Sanierung der Kaufmannskirche abgeschlossen worden. Ein Grund zum Danken.
Da die erforderliche Geldsumme noch nicht erreicht ist, müssen wir aber weiterhin um Spenden bitten

Spenden: Siehe dazu die Seite Kontakt/Bank (über die Startseite "Home" zu erreichen), die Tabelle Bankverbindungen, Zeile "Sonstige Zahlungen", bitte bei Verwendungszweck zusätzlich angeben: "Glocken".

Spendenstand Juli 2015

Stand August 2016:

Unser Geläut umfasst drei historische Glocken. Zwei davon befinden sich im Südturm und erhielten bereits eine neue Aufhängung an Holzjochen und eine sanft wirkende vollelektronische Ansteuerung. Darüber hinaus wurde ein an der kleinen Glocke gefundener Riss in einer süddeutschen Spezialfirma geschweißt.

Seit dem Jahr 2010 wurden von unserer Gemeinde 13.724,50 Euro an Spenden gesammelt. Der Gemeindekirchenrat hat die Aufstockung durch weitere Mittel erreicht, so dass bisher insgesamt fast 22.000 Euro für das Vorhaben aufgebracht wurden. Dieser erfreulichen Tatsache stehen bereits getätigte Ausgaben in Höhe von ca. 27.500 Euro gegenüber. Für die gleichen Arbeiten (Aufhängung und Ansteuerung) an der Glocke im Nordturm werden nochmals etwa 15.000 Euro veranschlagt, d.h. insgesamt sind nun etwa 42.000 Euro erforderlich.

Deshalb würde sich die Kaufmannsgemeinde über weitere freundlich zugedachte Spenden freuen.

Nebenstehende Grafik zeigt die bisherige Entwicklung der Eingänge auf unserem Glockenkonto: Spenden und sonstige Einnahmen in Euro